WM 2010 News aktuell: Die Revanche für Wembley – Deutschland England – Schiedsrichterleistungen fragwürdig
Juni 28, 2010 by admin
Filed under Fußball WM
WM 2010 News aktuell: Die Revanche für Wembley – Deutschland England – Schiedsrichterleistungen fragwürdig:
Die Schiedsrichterleistungen bei der Fußball WM 2010 in Südafrika gaben schon in der Vorrunde einige Rätsel auf. Doch was sich am Sonntag bei den Achtelfinalspielen drei und vier ereignete, lässt sich kaum noch in Worte fassen. Zunächst kam es im Spiel Deutschland gegen England zur „Revanche für Wembley“, ehe am Abend Carlos Tevez die Argentinier aus überdeutlicher Abseitsstellung in Führung brachte. Auch wenn die Siege für Deutschland und Argentinien letztendlich klar ausfielen, dürfte es volles Verständnis für die Engländer und Mexikaner geben, mussten sie doch zwei bittere Pillen zu unglücklichen Zeitpunkten schlucken.
Der Schuss von Frank Lampard beim Spiel zwischen Deutschland und England bei der WM 2010 in Südafrika in der 38. Minute wird als „Revanche für Wembley 1966“ eingehen. Damals war es bei der WM 1966 ein Tor für England gegen Deutschland, bei dem der Ball an die Latte sprang und danach vor der Linie aufkam, jedoch als Tor für die Engländer anerkannt wurde, die am Ende dadurch das WM Finale gegen Deutschland gewinnen konnten. 44 Jahre lang wurde dies in Deutschland als Ungerechtigkeit empfunden. Nun aber die Revanche, da Frank Lampards Schuss klar hinter der Linie aufsprang und danach wieder aus dem Tor heraus. Bis auf das Schiedsrichtergespann hatte dies wohl weltweit jeder Beobachter erkannt, denn dem eigentlich regulären Treffer zum 2:2 wurde die Anerkennung versagt. Eine bittere Pille für die Engländer und eine katastrophale Leistung für das Team um Referee Larrionda aus Uruguay.
Sein Kollege Roberto Rosetti – von der FIFA seit Jahren als stark eingeschätzt trotz gelegentlicher seltsamer Entscheidungen – schoss dann am Abend den Vogel im Spiel zwischen Argentinien und Mexiko den Vogel ab. Denn beim 1:0 von Carlos Tevez für die Südamerikaner befand sich der Torschütze einen guten Meter im Abseits – klar erkennbar für jeden Laien, doch Schiedsrichter und Assistent hatten – wie so oft bei dieser WM – mal wieder einen Blackout.
Angesichts der Häufungen an merkwürdigen Schiedsrichterentscheidungen stellen sich doch einige Fragen an die FIFA. Sicher darf niemandem unterstellt werden, dass für ein Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien von Seiten der Offiziellen gesorgt werden sollte – recht merkwürdig sind diese Zufälle jedoch schon. Ebenso stellt sich natürlich die große Frage, wann auch der Fußball mit der Zeit geht und den Videobeweis einmal zulassen wird – schließlich hat sich dieser im Eishockey und selbst im Tennis bewährt. Vielleicht räumt irgendwann ja der FIFA-Boss Blatter seinen Stuhl und macht dann den Weg frei für einen jüngeren Zeitgenossen mit mehr Weitblick – dem Fußball könnte es nur guttun. Denn wie diese merkwürdigen Schiedsrichterleistungen beispielsweise einem D-Jugendlichen vor dem Fernsehschirm zu erklären sind, lässt sich nicht beantworten.(Bild Rainer Sturm / pixelio.de)
meiner meinung nach lebt der fußball von fehlentscheidungen und dramatischen augenblicken.ganze nationen diskutieren über die eine oder andere (fehl)entscheidung des schiedsrichters, manchmal tut es weh und ist ärgerlich und manchmal ist man auf der glücklicheren seite. ich möchte das auf keinen fall missen. meiner meinung nach sollten die, die nach videobeweis schreien, ihre nächste wm an der playstation austragen. da gibts keine fragwürdigen entscheidungen, keine schmerzhaften fouls, keine beleidigungen, keine emotionen.
da ist dann alles schön geordnet und kontrolliert.